NPO-Institut (Verein)

Beiträge unserer Mitglieder

In die­ser Ru­brik geben wir un­se­ren Mit­glie­dern die Mög­lich­keit, In­for­ma­tio­nen aus und über ihre Or­ga­ni­sa­ti­on zu pu­bli­zie­ren und die­ses Wis­sen einer brei­ten Öf­fent­lich­keit zu­gäng­lich zu ma­chen.

Hier die Shortcuts zu den Beiträgen:

Ar­chi­tek­tur­zen­trum | Aus­stel­lung - Se­rious Fun. Ar­chi­tek­tur & Spie­le

Aus­stel­lung

Se­rious Fun. Ar­chi­tek­tur & Spie­le

Klas­si­sche Ar­chi­tek­tur­spie­le ken­nen wir alle, von Bau­klöt­zen, die zu ge­wag­ten Ge­bäu­den wer­den, bis zu Brett­spie­len, auf denen die Spie­ler*innen um räumlich-​strategische Vor­tei­le rit­tern. Aber wel­che ar­chi­tek­to­ni­schen Er­zäh­lun­gen ste­cken in Pup­pen­häu­sern, nach wel­chen Leit­li­ni­en wach­sen Städ­te in Com­pu­ter­spie­len und was für Ge­bäu­de bie­ten Ego-​Shootern Schutz vor An­grei­fern? Die Aus­stel­lung „Se­rious Fun“ zeigt und hin­ter­fragt Ar­chi­tek­tur­spie­le. Sie lädt zum Stau­nen, Spie­len und Nach­den­ken ein.

Noch bis 05.09.2022 im Ar­chi­tek­tur­zen­trum Wien im MQ

Ar­chi­tek­tur­zen­trum Wien
Mu­se­ums­platz 11070 Wien
www.azw.at

Das Band | ge­mein­sam viel­fäl­tig

Im März 2020 hat nie­mand ge­glaubt, dass uns die Ein­schrän­kun­gen so lange be­glei­ten wer­den. Wir haben viel ge­lernt - Ar­beit und Pri­vat­le­ben auch im Ho­me­of­fice pro­duk­tiv zu or­ga­ni­sie­ren. Die tech­ni­sche Aus­stat­tung hat einen Schub er­lebt und wir sind in allen Ent­schei­dun­gen fle­xi­bel ge­wor­den – gab es ja fast wö­chent­lich neue be­hörd­li­che An­ord­nun­gen mit recht kur­zem Vor­lauf.

Doch im Mai 2022 zeigt sich bei allen Be­tei­lig­ten zu­neh­mend Zer­mür­bung. Die Pan­de­mie ist noch lange nicht über­wun­den, aber wir ver­su­chen (si­cher für die­sen Som­mer, hof­fent­lich für län­ger) einen ge­ord­ne­ten Weg in die neue Wirk­lich­keit nach (und mit) der Pan­de­mie. Die Sehn­sucht nach Ord­nung, Struk­tur und Nor­ma­li­tät do­mi­niert – bei Mit­ar­bei­ter*innen wie bei Kli­ent*innen. Wege zu einer Nor­ma­li­tät sind mög­lich, ohne leicht­sin­nig zu wer­den, klare Struk­tu­ren sind mit mi­ni­ma­ler Be­las­tung auf­zu­bau­en, ohne alles Neue zu ver­wer­fen. Blei­ben wer­den die neuen Tech­no­lo­gien –Sit­zun­gen wer­den wei­ter elek­tro­nisch statt­fin­den und viele Wege ein­spa­ren. Blei­ben wird Home-​Office als Mög­lich­keit, über­all, wo es geht mit­tels Be­triebs­ver­ein­ba­rung auf ein Fünf­tel der wö­chent­li­chen Ver­trags­ar­beits­zeit be­grenzt. Blei­ben wird vor­erst das re­gel­mä­ßi­ge ver­pflich­ten­de Tes­ten. Ge­lo­ckert, aber nicht ab­ge­schafft wird die Mas­ken­pflicht – das Virus zir­ku­liert noch immer.

Aber wir be­gin­nen wie­der, Be­spre­chun­gen und Su­per­vi­sio­nen in per­sön­li­cher An­we­sen­heit durch­zu­füh­ren. Wir set­zen wie­der ab­tei­lungs­über­grei­fen­de Ak­ti­vi­tä­ten, von ge­mein­sa­men Aus­flü­gen bis hin zum – seit 2 Jah­ren aus­ge­setz­ten – Job-​Shadowing. Denn neben Angst, Un­si­cher­heit und Be­las­tun­gen haben die letz­ten bei­den Jahre eine ten­den­zi­el­le Auseinander-​Entwicklung der ein­zel­nen Ab­tei­lun­gen (nicht nur) un­se­rer Or­ga­ni­sa­ti­on ge­bracht, der es nun wie­der ge­gen­zu­steu­ern gilt. Und wir pla­nen, weil uns die Pan­de­mie die Le­bens­freu­de nicht neh­men konn­te, ein gro­ßes Som­mer­fest.

Tom Schmid

Mit herz­li­chen Grü­ßen

Prof. (FH) Dr. Tom Schmid von DAS BAND - ge­mein­sam viel­fäl­tig

Ver­ein Ute Bock | Mensch­lich­keit fin­det immer einen Weg – Dop­pel­ju­bi­lä­um beim Flücht­lings­pro­jekt Ute Bock

Das Flücht­lings­pro­jekt Ute Bock wird heuer 20 Jahre alt! Frau Bock würde in die­sem Jahr au­ßer­dem ihren 80. Ge­burts­tag fei­ern. Das Dop­pel­ju­bi­läum steht unter dem Leit­ge­dan­ken: „Mensch­lich­keit fin­det immer einen Weg!“

Während der Ju­bi­läumsfei­er­lich­kei­ten im Mai und im Juni ist eine ei­ge­ne Bock-​Bim un­ter­wegs, die in Wien auf der Linie O di­rekt zum Ute Bock Haus fährt. Die Bim ist dabei die erste fah­ren­de und wahr­schein­lich größte Spen­den­box Öster­reichs, denn dank der prak­ti­schen QR-​Codes können Pas­sant*innen je­der­zeit auch mobil einen Bei­trag für mehr Mensch­lich­keit leis­ten.

In 20 Jah­ren Ver­eins­ge­schich­te haben viele Men­schen ihren Weg zum Ver­ein ge­fun­den. Als Kli­ent*innen, als Eh­ren­amt­li­che, Spen­der*innen, Un­ter­stützer*innen oder auch Mit­ar­bei­ter*innen. Ganz im Sinne von Frau Bock steht das Flücht­lings­pro­jekt für sei­nen ei­ge­nen Weg des Hel­fens. Be­son­ders nie­der­schwel­lig und immer etwas bo­ckig, ist das Team vor allem für Men­schen da, denen sonst keine*r hilft.

„Jeder kann hel­fen. Jeder jedem!“, sagte Frau Bock ein­mal. Und diese Wege des Hel­fens sind ein le­ben­di­ges Zei­chen der Mensch­lich­keit. Diese ze­le­briert der Ver­ein übri­gens am 25. Juni im Rah­men eines gro­ßen Ju­bi­läumsfes­tes im Schutz­haus Zu­kunft auf der Schmelz. Der Ein­tritt ist frei!

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen unter www.frau­bock.at

BUZ | So­zi­al­öko­no­mi­scher Be­trieb (SÖB) für Re­pa­ra­tur­ser­vice

Re­pa­Serv ist ein 2021 ge­grün­de­tes Pro­jekt zur Re­pa­ra­tur von Elek­tro­ge­rä­ten und dem ar­beits­markt­po­li­ti­schen Ziel der Re­inte­gra­ti­on von jun­gen Er­wach­se­nen in den ers­ten Ar­beits­markt. „Wir vom AMS freu­en uns rie­sig mit der Be­auf­tra­gung und Fi­nan­zie­rung von Re­pa­Serv einen klei­nen Bei­trag zur Ret­tung der Welt zu leis­ten. Wenn sich Ar­beits­markt­po­li­tik und Wie­der­ver­wer­tung von aus­ran­gier­ten Ge­rä­ten so ele­gant ver­bin­den lässt, ist das eine her­vor­ra­gen­de Maß­nah­me“, so Mag. He­le­ne Sengst­bratl, Ge­schäfts­füh­re­rin des AMS Bur­gen­land.

Der Res­sour­cen­ver­brauch hat sich welt­weit seit den 1980er Jah­ren ver­drei­facht. Ak­tu­ell be­trei­ben wir ein res­sour­cen­ver­nich­ten­des Wirt­schafts­sys­tem und das Re­sul­tat ist dop­pel­te Aus­beu­tung:

  • In Län­dern des glo­ba­len Sü­dens wer­den Roh­stof­fe aus­ge­beu­tet,

  • in den Schwel­len­län­dern sind es die Ar­beits­kräf­te, die immer bil­li­ge­re Pro­duk­te her­stel­len und

  • ver­kauft wer­den diese im Nor­den (bei uns), wobei wir ver­lernt haben die Pro­duk­te wert­zu­schät­zen.

Die Folge: wir wer­fen die Pro­duk­te zu schnell weg und des­halb geht es ohne eine Kreis­lauf­wirt­schafts­stra­te­gie nicht mehr. Wich­tig in die­sem Zu­sam­men­hang ist, dass viele klei­ne und große In­itia­ti­ven ge­setzt wer­den, damit ein neues Kon­sum­be­wusst­sein ent­steht. Nicht zu­letzt des­halb hat die Wie­der­ver­wen­dung von Elek­tro­alt­ge­rä­ten in Ös­ter­reich, auf In­itia­ti­ve des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Land- und Forst­wirt­schaft, Um­welt und Was­ser­wirt­schaft, einen hö­he­ren Stel­len­wert er­hal­ten.

Auf In­itia­ti­ve des AMS wur­den ös­ter­reich­weit So­zi­al­öko­no­mi­sche Be­trie­be ge­star­tet, um zum einen die Ju­gend­ar­beits­lo­sig­keit zu sen­ken und zum an­de­ren einen Bei­trag zur Kreis­lauf­wirt­schaft zu leis­ten. Das Bur­gen­län­di­sche Schu­lungs­zen­trum wurde vom AMS Bur­gen­land be­auf­tragt den SÖB "Re­pa­Serv" um­zu­set­zen.

Mehr In­for­ma­tio­nen zum SÖB "Re­pa­Serv" fin­den Sie hier.

CARE 4.0 | Chan­ge in Com­pe­tence VI­EN­NA 2022

28.-30. Sep­tem­ber 2022 im Aus­tria­Cen­ter­Vi­en­na (ACV)

Unter dem Titel "CARE 4.0 – chan­ge in com­pe­tence VI­EN­NA 2022" steht der 17. Ös­ter­rei­chi­sche Leadership-​Congress in der Al­ten­ar­beit und der Kon­gress des Eu­ropean Ag­e­ing Net­work. Er wird vom Bun­des­ver­band Le­bens­welt Heim in Ko­ope­ra­ti­on mit Eu­ropean Ag­e­ing Net­work (EAN) ver­an­stal­tet und wid­met sich der Stär­kung der Zu­sam­men­ar­beit in der Al­ten­pfle­ge zwi­schen den Län­dern und the­ma­ti­siert die ge­mein­sa­men Her­aus­for­de­run­gen der Zu­kunft der Al­ten­pfle­ge in Eu­ro­pa.

Vom 28. bis 30. Sep­tem­ber 2022 er­war­ten Sie span­nen­de In­puts von Top Re­fe­ren­tin­nen und Re­fe­ren­ten wie Dr. An­drea Kdol­sky, MBA, Prof. Bren­dan Mc­Cor­mack, Anja Förs­ter, Dr. Theo Boer und Laura Dek­ker. Ver­tie­fen kön­nen Sie sich in un­se­ren Net­Labs zu 4 Schwer­punkt­the­men: Care, Lea­der­ship & Ma­nage­ment, Di­gi­ta­liza­ti­on oder Sus­tain­able Sys­tems. Be­su­chen Sie unser Kon­gress­pro­gramm!

Ein wei­te­rer Hö­he­punkt des Kon­gres­ses wird das Gala Din­ner am 29. Sep­tem­ber im Fest­saal des Wie­ner Rat­hau­ses sein.
 

Pro­gramm und An­mel­dung fin­den Sie unter www.care-​2022.com

Wir freu­en uns auf Sie!

CON­COR­DIA So­zi­al­pro­jek­te | Das CON­COR­DIA Wings4Youth - Pro­jekt in Mol­dau

Die Re­pu­blik Mol­dau zählt zu den ärms­ten Län­dern Eu­ro­pas und ist gleich­zei­tig das Land mit der höchs­ten Ar­beits­mi­gra­ti­on. Einer von drei jun­gen Men­schen in der Re­pu­blik Mol­dau ist ent­we­der ar­beits­los oder nicht in Aus­bil­dung.[1]
Der mas­si­ve Brain­drain ver­knüpft mit feh­len­den Arbeits-​ und Aus­bil­dungs­plät­zen stellt - ab­ge­se­hen von der ak­tu­el­len Krise - das Land vor enor­me sozio-​ökonomische und ge­sell­schaft­li­che Her­aus­for­de­run­gen.

Be­son­ders junge Men­schen, die teil­wei­se oder gänz­lich in Fremd­be­treu­ung auf­ge­wach­sen sind – so­ge­nann­te Care Lea­vers – und die nicht auf fa­mi­liä­ren Rück­halt oder Netz­wer­ke zäh­len kön­nen, brau­chen auf dem Weg in ein selbst­stän­di­ges Leben be­glei­ten­de Un­ter­stüt­zung.

Wings4Youth ist ein Pro­jekt zur För­de­rung der Be­schäf­ti­gungs­chan­cen von Care Lea­vers. Das Kon­zept wurde zuvor schon mit Ju­gend­li­chen aus den CON­COR­DIA Pro­jek­ten in Ru­mä­ni­en und Bul­ga­ri­en er­folg­reich um­ge­setzt.

Es zielt dar­auf ab, die Be­schäf­ti­gungs­chan­cen für Care Lea­vers in Mol­dau zu ver­bes­sern und das ge­gen­sei­ti­ge Ver­trau­en, das Ver­ständ­nis und die Zu­sam­men­ar­beit zwi­schen jun­gen Men­schen, Ju­gend­ar­bei­te­rIn­nen sowie staat­li­chen und nicht­staat­li­chen Ak­teu­rIn­nen zu för­dern. Dar­über hin­aus wird durch die Part­ner­schaft mit der Ca­ri­tas Ös­ter­reich, die ähn­li­che Ak­ti­vi­tä­ten in Trans­nis­tri­en um­setzt, mit­tels ge­mein­sa­mer Sommer-​Camps und Aus­tausch­tref­fen jun­ger Men­schen von bei­den Sei­ten des Nistru-​Flusses, To­le­ranz und Ver­ständ­nis in der Ge­sell­schaft ge­för­dert.

Am 4. Ok­to­ber 2021 fand die co­ro­nabe­dingt vir­tu­el­le Auf­takt­ver­an­stal­tung statt, an der re­le­van­te Sta­ke­hol­der auf lo­ka­ler und in­ter­na­tio­na­ler Ebene, dar­un­ter auch Mit­glie­der der mol­daui­schen Re­gie­rung, und Ju­gend­ver­tre­te­rIn­nen teil­nah­men. Das Pro­jekt ist auf drei Jahre an­ge­legt, und die frie­dens­för­dern­de Kom­po­nen­te wich­ti­ger denn je.

Wings4Youth wird von der Aus­tri­an De­ve­lo­p­ment Agen­cy (ADA) ge­för­dert.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen zu CON­COR­DIA Pro­jek­ten in Mol­dau unter: www.con­cor­dia.or.at

[1] Vgl. https://pubdocs.worldbank.org/en/185631608708604109/Moldova-Economic-Update-Special-Focus-Dec-22.pdf 

Drei­kö­nigs­ak­ti­on | Men­schen­ket­te gegen Kin­der­ar­beit

Men­schen­ket­te gegen Kin­der­ar­beit - Ge­mein­sam für ein star­kes Lie­fer­ket­ten­ge­setz! 

Welt­weit müs­sen 160 Mio. Kin­der ar­bei­ten. Was sie her­stel­len lan­det oft auf un­se­ren Tel­lern oder in un­se­ren Klei­der­schrän­ken. Erst­mals seit 20 Jah­ren steigt die Zahl der ar­bei­ten­den Kin­der wie­der. 2015 war die Welt­ge­mein­schaft noch op­ti­mis­tisch: Sie setz­te sich in der Agen­da 2030 das ehr­gei­zi­ge Ziel, Kin­der­ar­beit bis 2025 aus der Welt zu schaf­fen. Die Covid-​19-Pandemie hat Er­fol­ge der letz­ten Jahre zu­nich­te ge­macht und den Druck zu Han­deln wei­ter er­höht. 

Pro­duk­te, die aus­beu­te­ri­sche Kin­der­ar­beit ent­hal­ten, müs­sen aus un­se­ren Su­per­markt­re­ga­len ver­schwin­den. Kon­su­ment*innen müs­sen die Si­cher­heit haben, dass keine schwe­ren Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen auf ihren Tel­lern oder in ihren Klei­der­schrän­ken lan­den. 

Seit Fe­bru­ar liegt ein Ent­wurf für ein eu­ro­päi­sches Lie­fer­ket­ten­ge­setz vor. Die In­itia­ti­ve „Kin­der­ar­beit stop­pen” – be­stehend aus der Drei­kö­nigs­ak­ti­on der Ka­tho­li­schen Jung­schar, Fairt­ra­de Ös­ter­reich, Welt­um­span­nend Ar­bei­ten, Ju­gend Eine Welt und der Kin­der­not­hil­fe Ös­ter­reich – for­dert von den ös­ter­rei­chi­schen Re­gie­rungs­mit­glie­dern und Par­la­men­ta­ri­er*innen mit der Ak­ti­on Men­schen­ket­te gegen Kin­der­ar­beit, ein Lie­fer­ket­ten­ge­setz zu um­zu­set­zen, das wir­kungs­voll gegen Kin­der­ar­beit vor­geht. 

Wer­den Sie Teil der Men­schen­ket­te gegen Kin­der­ar­beit aufwww.kin­der­ar­beit­stop­pen.at/mach-​mit

Erste Group | Wachs­tum so­zia­ler und grü­ner Or­ga­ni­sa­tio­nen durch Ei­gen­ka­pi­tal­stär­kung

Erste Social Finance

Die Erste So­cial Fi­nan­ce Hol­ding, ein Joint Ven­ture von Erste Group und ERSTE Stif­tung, hat vor kur­zem das In­stru­ment „Quasi-​Equity“ zur Fi­nan­zie­rung so­zia­ler und grü­ner Vor­ha­ben ge­star­tet. Durch Stär­kung des Ei­gen­ka­pi­tals soll das Wachs­tum und die so­zia­le oder grüne Wir­kung von so­zia­len Un­ter­neh­men ge­för­dert wer­den.

In Form eines so­ge­nann­ten qua­li­fi­zier­ter Nach­rang­dar­le­hen steht Quasi-​Equity so­zia­len Un­ter­neh­men, ge­mein­nüt­zi­gen und nicht-​staatliche Or­ga­ni­sa­tio­nen sowie so­zia­len bzw. grü­nen Im­mo­bi­li­en­pro­jek­ten in Ös­ter­reich und aus­ge­wähl­ten Märk­ten in Zentral-​ und Ost­eu­ro­pa zur Ver­fü­gung. Au­ßer­dem bie­ten wir zeit­lich be­grenzt aus­ge­wähl­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen hoch­wer­ti­ge Be­ra­tungs­dienst­leis­tun­gen kos­ten­los an.

Er­fah­ren Sie hier mehr über Erste So­cial Fi­nan­ce und sehen Sie sich hier einen un­se­rer Kun­den an.

fair-​finance | Vor­rei­te­rin auf dem 1,5 Grad Weg

Die fair-​finance Vor­sor­ge­kas­se zeigt ein­mal mehr ihre Ver­ant­wor­tung als nach­hal­ti­ge in­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­rin. Mit der Teil­nah­me an der Green Fi­nan­ce Al­li­an­ce er­folgt die frei­wil­li­ge Selbst­ver­pflich­tung, das Port­fo­lio am Pa­ri­ser Kli­ma­ziel aus­zu­rich­ten und damit nach­hal­ti­ges Wirt­schaf­ten mit Kli­ma­schutz noch stär­ker in Ein­klang zu brin­gen. Der Weg dort­hin ist der Aus­bau grü­ner Ak­ti­vi­tä­ten in un­se­rem Kern­ge­schäft und gleich­zei­tig das pro­ak­ti­ve Ma­nage­ment von Klima-​ und Um­welt­ri­si­ken, bei­spiels­wei­se in den Be­rei­chen Rei­se­po­li­cy oder Be­schaf­fungs­kri­te­ri­en.

fair-​finance ist damit wie­der Vor­rei­te­rin unter den ös­ter­rei­chi­schen Fi­nanz­in­sti­tu­ten. Ge­mein­sam mit dem Kli­ma­schutz­mi­nis­te­ri­um und wei­te­ren Ex­pert:innen geht es darum, Ös­ter­reich und die EU zu un­ter­stüt­zen, die ver­ein­bar­ten Kli­ma­zie­le zu er­rei­chen.

Im Be­reich der In­te­gra­ti­on der Nach­hal­tig­keits­zie­le der Ver­ein­ten Na­tio­nen ins ei­ge­ne Ge­schäfts­mo­dell, geht fair-​finance ja be­reits seit ei­ni­gen Jah­ren einen in­no­va­ti­ven Weg. Re­gel­mä­ßi­ge Sta­ke­hol­der – Um­fra­gen füh­ren zu einer We­sent­lich­keits­ma­trix mit kla­ren Prio­ri­tä­ten. Diese und die dar­aus ab­ge­lei­te­te Im­pac­t­ana­ly­se flie­ßen als Grund­la­ge in un­se­re In­vest­ment Stra­te­gie ein. Die ak­tu­el­len Er­geb­nis­se der Um­fra­ge 2021 sowie an­de­re re­le­van­ten Kenn­zah­len, Daten und Fak­ten rund um die fair-​finance Vor­sor­ge­kas­se haben wir im ge­ra­de fer­tig ge­stell­ten Fair­ness­be­richt 2021 wie­der für un­se­re Leser:innen be­reit­ge­stellt.

Sie fin­den den ak­tu­el­len Nach­hal­tig­keits­be­richt 2021 dem­nächst als Le­se­ver­si­on und als Down­load auf un­se­rer Web­site www.fair-​finance.at.

Fonds So­zia­les Wien (FSW) | Mit­ten in Wien

Für Men­schen mit Pflege-​ und Be­treu­ungs­be­darf und ihre An­ge­hö­ri­gen stellt sich oft die Frage, wel­ches Pfle­ge­an­ge­bot für sie das rich­ti­ge ist. Ein neues Ser­vice holt nun die Wie­ner:innen genau dort ab, wo sie täg­lich vor­bei­kom­men: Der Fonds So­zia­les Wien (FSW) geht aktiv auf die Men­schen zu und be­ant­wor­tet Fra­gen zum Thema Pfle­ge und Be­treu­ung an ver­schie­de­nen Stand­or­ten in der gan­zen Stadt.

Mit dem neuen Be­ra­tungs­an­ge­bot „Mit­ten in Wien“ kön­nen sich Wie­ner:innen rasch und un­mit­tel­bar in ihrer ei­ge­nen Wohn- und Le­bens­um­ge­bung zu Leis­tun­gen und För­der­mög­lich­kei­ten in­for­mie­ren. Stand­or­te sind dabei Ein­kaufs­zen­tren eben­so wie Frei­bä­der oder Ge­sund­heits­zen­tren. Auch di­rekt am Weg zum Su­per­markt, zur Bank oder zu Ärzt:innen be­ant­wor­tet der FSW je­weils von Mon­tag bis Frei­tag (aus­ge­nom­men Fei­er­ta­ge) Fra­gen am mo­bi­len In­fo­stand.

Der FSW un­ter­stützt jähr­lich rund 107.000 Kund:innen mit leist­ba­ren Pflege-​ und Be­treu­ungs­an­ge­bo­ten, An­ge­bo­ten für Men­schen mit Be­hin­de­rung oder Schul­den­pro­ble­ma­tik, Grund­ver­sor­gung für Ge­flüch­te­te und Hilfe bei Obdach-​ und Woh­nungs­lo­sig­keit. Ge­mein­sam mit rund 2.200 Mit­ar­bei­ter:innen und 160 Part­ner­or­ga­ni­sa­tio­nen setzt er sich dafür ein, dass Men­schen in Wien rasch und in­di­vi­du­ell wei­ter­ge­hol­fen wird.

Ak­tu­el­le Ter­mi­ne und Stand­or­te der Be­ra­tung „Mit­ten in Wien“ sind über­sicht­lich und mit Rou­ten­pla­ner auf der Web­site des FSW auf­ge­lis­tet: www.fsw.at/mitten-​in-wien.

FSW - Mitten in Wien

Der FSW be­ant­wor­tet Fra­gen zu Pfle­ge und Be­treu­ung di­rekt dort, wo die Wie­ner:innen Be­sor­gun­gen er­le­di­gen oder ihre Frei­zeit ver­brin­gen. Foto: FSW

Fund­rai­sing­ver­band | Fach­ta­gung Phil­an­thro­pie am 14. Juni in Wien

Fach­ta­gung Phil­an­thro­pie am 14. Juni in Wien - Trends, Hebel, Hemm­nis­se

Das phil­an­thro­pi­sche En­ga­ge­ment von Ver­mö­gen­den steigt in zahl­rei­chen Län­dern an, seit ge­rau­mer Zeit wird schon vom „Gol­de­nen Zeit­al­ter der Phil­an­thro­pie“ ge­spro­chen. Wäh­rend in Deutsch­land be­reits die Hälf­te aller Spen­den von der Grup­pe mit dem höchs­ten Ein­kom­men stam­men, ma­chen sie in Ös­ter­reich je­doch erst 3 bis 5% aus – trotz en­ga­gier­ter Phil­an­throp*innen. Sind die Ös­ter­rei­cher*innen we­ni­ger ver­mö­gend? Wie kann das En­ga­ge­ment ge­stei­gert wer­den?

Diese und wei­te­re span­nen­de Fra­gen rund um ge­mein­nüt­zi­ges Stif­ten, Phil­an­thro­pie­be­ra­tung und Fund­rai­sing wer­den auf die­ser Fach­ta­gung mit nam­haf­ten Ex­pert*innen aus Ös­ter­reich, Deutsch­land und Liech­ten­stein dis­ku­tiert. Phil­an­throp*innen brin­gen ihre Sicht­wei­se ein. Was kön­nen wir von Er­fah­run­gen und Ak­ti­vi­tä­ten in un­se­ren Nach­bar­län­dern ler­nen und wie kön­nen wir phil­an­thro­pi­sches En­ga­ge­ment in Ös­ter­reich stär­ken?

Wir laden alle Phil­an­throp*innen, Stif­tun­gen, Ban­ken, Be­ra­ter*innen, CEOs und Fund­rai­ser*innen von NPOs, Po­li­tik und Ver­wal­tung ein, mit uns die Zu­kunft der Phil­an­thro­pie in Ös­ter­reich ins Auge zu fas­sen!

Datum:           14.06.2022
Uhr­zeit:          9.30 Uhr - 17.00 Uhr
Preis:              Kos­ten­los
Ort:                 Di­plo­ma­ti­sche Aka­de­mie Wien , Fa­vo­ri­ten­stra­ße 15A, 1040 Wien
Link:               https://www.fund­rai­sing.at/ver­an­stal­tung/fachtagung-​philanthropie

Eine Ver­an­stal­tung von Fund­rai­sing Ver­band Aus­tria und dem Ver­band für ge­mein­nüt­zi­ges Stif­ten.

GWS | LIE­BER WIE­DER für die Men­schen


Die GWS ist seit über 40 Jah­ren ein sta­bi­ler Ar­beit­ge­ber für Men­schen mit und ohne Be­ein­träch­ti­gung im Bun­des­land Salz­burg. Bei uns steht der Mensch mit sei­nen Po­ten­tia­len und Fä­hig­kei­ten im Vor­der­grund. Wir pfle­gen einen re­spekt­vol­len und wert­schät­zen­den Um­gang. Wir ste­hen für Chan­cen­gleich­heit und be­geg­nen uns auf Au­gen­hö­he.  Mit un­se­rem Han­deln schaf­fen wir den größt­mög­li­chen Wert für Mensch, Natur und Re­gi­on. Auf diese drei Säu­len stützt sich un­se­re Form des nach­hal­ti­gen Un­ter­neh­mer­tums – stets auf eine ehr­li­che und ver­ant­wor­tungs­vol­le Weise.
Was wir als Ar­beit­ge­ber für den ein­zel­nen Men­schen tun kön­nen, zeigt sich vor allem in den An­ge­bo­ten und Un­ter­stüt­zungs­leis­tun­gen für un­se­re Mit­ar­bei­ter*innen. Darum haben wir auch die un­ter­schied­li­chen Her­aus­for­de­run­gen, die im Laufe des Le­bens auf un­se­re Mit­ar­bei­ter*innen zu­kom­men kön­nen, im Blick.

Mit „LIE­BER WIE­DER für die Men­schen“ haben wir ein Mo­dell ent­wi­ckelt, das sich mit den in­di­vi­du­el­len Ar­beits­le­bens­pha­sen und Be­dürf­nis­sen un­se­rer Mit­ar­bei­ter*innen be­schäf­tigt. Darin sind ver­schie­dens­te Maß­nah­men und An­ge­bo­te zur Un­ter­stüt­zung ein­ge­bet­tet, von der Pla­nung der be­ruf­li­chen Zu­kunft nach der Ge­burt, über die fle­xi­ble Ge­stal­tung der Ar­beits­zeit in fa­mi­li­är her­aus­for­dern­den Zei­ten bis hin zur be­trieb­li­chen Ge­sund­heits­för­de­rung. Wo es uns mög­lich ist, un­ter­stüt­zen, hel­fen und be­ra­ten wir.

Mehr In­for­ma­tio­nen unter: https://www.gws.at/de/Karriere-​Chancen

GLO­BAL 2000 | Um­welt­kul­tur­prak­ti­kum

Im Ok­to­ber 2022 star­tet das nächs­te Um­welt­kul­tur­prak­ti­kum bei GLO­BAL 2000: 

Als Teil­neh­mer:in des Um­welt­kul­tur­prak­ti­kums be­kommt man einen um­fas­sen­den Ein­blick in die Ar­beit bei der Um­welt­schutz­or­ga­ni­sa­ti­on GLO­BAL 2000. Ak­tu­el­le Um­welt­the­men wer­den mit einer gro­ßen Grup­pe Gleich­ge­sinn­ter dis­ku­tiert und Lö­sun­gen wer­den ge­fun­den. Dazu fin­det wö­chent­lich jeden Don­ners­tag (18:30-21:00) eine Ein­heit statt. Jede Woche ist eine an­de­re Ex­per­tin/ ein an­de­rer Ex­per­te zu Gast, mit wel­cher/m über ak­tu­el­le Um­welt­the­men dis­ku­tiert wird. Zu­sätz­lich dazu ist die Mit­ge­stal­tung und Mit­hil­fe bei Ak­ti­vi­tä­ten, Events und Ak­tio­nen fixer Be­stand­teil des Um­welt­kul­tur­prak­ti­kums. Ein be­son­de­res High­light ist die Pla­nung und Um­set­zung eines ge­mein­sa­men Klein­grup­pen­pro­jek­tes, wel­ches durch die Ex­per­ti­se und Res­sour­cen im Haus un­ter­stütz wird.

Hier geht es zur An­mel­dung für das Win­ter­se­mes­ter: https://www.global2000.at/anmeldung-​ukp

IGO | Par­ti­zi­pa­ti­ons­pro­jekt zum Frei­wil­li­gen­ge­setz

Für eine ge­plan­te No­vel­le des Frei­wil­li­gen­ge­set­zes führt die IGO im Auf­trag des So­zi­al­mi­nis­te­ri­ums einen mehr­stu­fi­gen öf­fent­li­chen Be­tei­li­gungs­pro­zess durch. Alle Frei­wil­li­gen und Frei­wil­li­gen­or­ga­ni­sa­tio­nen sind dazu ein­ge­la­den mit ihren Er­fah­run­gen und Mei­nun­gen ein bes­se­res Frei­wil­li­gen­ge­setz zu ge­stal­ten über die Platt­form frei­wil­li­gen­po­li­tik.mit­ge­stal­ten.jetzt.

Grund­la­ge der Dis­kus­si­on ist eine Eva­lu­ie­rung des Ge­set­zes durch das NPO Kom­pe­tenz­zen­trum der WU, deren zehn Hand­lungs­emp­feh­lun­gen zur De­bat­te ste­hen. Auch ei­ge­ne For­de­run­gen kön­nen noch bis 19.05. ein­ge­bracht wer­den. In einer zwei­ten Phase kön­nen die ent­stan­de­nen Vor­schlä­ge von Teil­neh­mer:innen ge­reiht wer­den. Das Er­geb­nis wird ein Be­richt mit kon­kre­ten zi­vil­ge­sell­schaft­li­chen Emp­feh­lun­gen sein, zu denen das So­zi­al­mi­nis­te­ri­um Ende Juni öf­fent­lich und aus­führ­lich Stel­lung be­zieht.

Im Rah­men des Pro­jekts "Trans­pa­renz und Par­ti­zi­pa­ti­on in der Recht­set­zung" des Gov­Lab Aus­tria en­ga­giert sich die IGO für ver­bind­li­che und sys­te­ma­ti­sche Be­tei­li­gung der Zi­vil­ge­sell­schaft an der sie be­tref­fen­den Ge­setz­ge­bung. Jetzt kommt die­ses Pro­jekt mit dem "Use Case" Frei­wil­li­gen­ge­setzzum Ab­schluss.

Zur Be­tei­li­gungs­platt­form - https://frei­wil­li­gen­po­li­tik.mit­ge­stal­ten.jetzt/

In­for­ma­tio­nen zum Pro­jekt - https://ge­mein­nuet­zig.at/2022/04/freiwilligenpolitik-​mitgestalten-jetzt/

KIB | Ös­ter­reich braucht mehr Kin­der­ärz­te*innen mit Kas­sen­ver­trag

Als In­ter­es­sens­ver­tre­tung für Fa­mi­li­en mit er­krank­ten Kin­dern for­dert KiB die po­li­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­ger*innen im Namen der El­tern auf, die kos­ten­freie Grund­ver­sor­gung an aus­rei­chend kin­der­ärzt­li­chen Or­di­na­tio­nen mit Kas­sen­ver­trag si­cher­zu­stel­len und of­fe­ne Stel­len um­ge­hend nach­zu­be­set­zen.

Die Po­li­tik hat es in der Hand, wie die Ge­sund­heits­ver­sor­gung un­se­rer Kin­der heute und in Zu­kunft ge­stal­tet wird!
Der­zeit wer­den von den 609 kin­der­ärzt­li­chen Pra­xen in Ös­ter­reich fast zwei Drit­tel als wahl­ärzt­li­che Or­di­na­tio­nen ge­führt (Quel­le: Ös­ter­rei­chi­sche Ärz­te­kam­mer). Für viele der 38 un­be­setz­ten Stel­len mit Kas­sen­ver­trag wird schon jah­re­lang keine Nach­fol­ge ge­fun­den. Be­son­ders viele un­be­setz­te Or­di­na­tio­nen gibt es in Wien und NÖ.

Das ist ein gro­ßes Pro­blem. Viele El­tern sind nicht in der Lage, sich das Ho­no­rar der Wahl­ärz­te*innen leis­ten zu kön­nen, schon gar nicht Fa­mi­li­en mit meh­re­ren Kin­dern. Die Leid­tra­gen­den sind die Kin­der und Fa­mi­li­en, Krank­hei­ten wer­den oft erst spä­ter, oder gar nicht ab­ge­klärt. Viele nie­der­ge­las­se­nen Kin­der­ärz­te*innen mit Kas­sen­ver­trag wer­den in den nächs­ten Jah­ren in Pen­si­on gehen. Auch in den Spi­tä­lern, sowie in Grup­pen­pra­xen oder Pri­mär­ver­sor­gungs­zen­tren wird fach­ärzt­li­ches Per­so­nal für Päd­ia­trie drin­gend ge­sucht.

Alle Kin­der und Ju­gend­li­chen sol­len in Ös­ter­reich einen Zu­gang zu kos­ten­frei­er kin­der­ärzt­li­cher Ver­sor­gung haben.

Mehr In­for­ma­tio­nen unter www.kib.or.at und www.not­fall­ma­ma.or.at.

Licht für die Welt | Be­schäf­ti­gung von Men­schen mit Be­hin­de­run­gen

Men­schen mit Be­hin­de­run­gen wol­len und kön­nen ar­bei­ten. Laut Schät­zun­gen der Ver­ein­ten Na­tio­nen aber sind 64 Pro­zent aller Men­schen mit Be­hin­de­run­gen im er­werbs­fä­hi­gen Alter welt­weit ar­beits­los. Das be­deu­tet 785 Mil­lio­nen dür­fen ihre Fä­hig­kei­ten in der Ar­beits­welt nicht aus­le­ben.

Mit dem Pro­gramm „Make 12,4% Work“ steu­ert Licht für die Welt gegen. Es hat das Ziel, Un­ter­neh­men zu in­klu­si­ven Ar­beit­ge­ber*innen zu ma­chen. Oft er­ken­nen diese nicht, wel­che Bar­rie­ren sie Men­schen mit Be­hin­de­run­gen in den Weg legen. In­klu­si­ons­be­ra­ter*innen, das sind spe­zi­ell aus­ge­bil­de­te Men­schen mit Be­hin­de­run­gen, leis­ten Pio­nier­ar­beit, um Türen und Per­spek­ti­ven zu öff­nen.

Licht für die Welt bie­tet ein in­klu­si­ves Ar­beits­um­feld

Wir leben In­klu­si­on in der Or­ga­ni­sa­ti­on. Bei Job­aus­schrei­bun­gen spre­chen wir ge­zielt Men­schen mit Be­hin­de­run­gen an und das zeigt Wir­kung: „Make 12,4% Work“ in Ugan­da wird von Am­bro­se Mu­r­an­gi­ra ge­lei­tet. Er ist ge­hör­los. Mit au­to­ma­tisch ge­ne­rie­ten Un­ter­ti­teln bei Vi­deo­kon­fe­ren­zen und einem Ge­bär­den­spra­chen­dol­met­scher sind auch in­ter­na­tio­na­le Mee­tings für ihn kein Pro­blem. Un­se­re Di­rek­to­rin für In­klu­si­ve Bil­dung, Na­fi­sa Baboo, lebt mit einer star­ken Seh­be­hin­de­rung und bringt neben ihrer fach­li­chen Ex­per­ti­se auch per­sön­li­che Er­fah­rung ein.

Men­schen­recht auf Ar­beit

In­klu­si­ve Ar­beits­plät­ze sind keine Mild­tä­tig­keit. Sie sind ein Men­schen­recht und zen­tra­les Mit­tel, um es Men­schen mit Be­hin­de­run­gen zu er­mög­li­chen, ihr vol­les Po­ten­ti­al zu ent­fal­ten. davon pro­fi­tie­ren In­di­vi­du­um und Ge­sell­schaft glei­cher­ma­ßen.

Me­tro­po­li­tain Art Club | Aus­stel­lungs­er­öff­nung von Val We­cer­ka im Andaz Hotel Vi­en­na am Bel­ve­de­re

Die aus Bul­ga­ri­en stam­men­de Künst­le­rin stu­dier­te an der Uni­ver­si­tät für an­ge­wand­te Kunst bei C. L. At­ter­see und ist seit­her als frei­schaf­fen­de Künst­le­rin tätig.

In ihren Ar­bei­ten be­schäf­tigt sich Val We­cer­ka mit Brie­fen und Buch­sta­ben. Lie­bes­brie­fe, un­ge­schrie­be­ne Brie­fe und auch Zei­tungs­ar­ti­kel fin­den in Ihren Ar­bei­ten Nie­der­schlag. Ein­zeln an­ein­an­der­ge­reiht, wild durch­ge­mischt und doch sinn­voll er­gänzt, zie­hen sie sich durch ihre Ar­bei­ten wie ein ‚blau­er‘ Faden. Apro­pos Blau: es ist ihre Lieb­lings­far­be, da sie bei ihrer An­kunft in Wien das Meer Bul­ga­ri­ens so stark ver­misst hat. 

Sie er­zeugt Bil­der, Skulp­tu­ren und Wand­ob­jek­te. Tex­ti­li­en und Zei­tun­gen kom­men zum Ein­satz. Nicht sel­ten be­müht sie einen La­ser­cut­ter, aber auch Bron­ze­skulp­tu­ren zie­ren ihr Werk und es gibt auch Licht­skulp­tu­ren.

Zwei Ar­bei­ten von ihr hän­gen auch im Park Hyatt am Hof!

Er­öff­nung: 2. Juni 2022, 18.00
WU Alum­ni Event: 22. Juni 2022, 18.00
Wo: Andaz Hotel Vi­en­na am Bel­ve­de­re, Ar­se­nal­stras­se 10, 1030 Vi­en­na

MOKI | Pfle­ge Round Table – Grup­pe von Ex­per­tin­nen zum Thema Kinder-​ und Ju­gend­li­chen­pfle­ge

Stel­lung­nah­me zum Pfle­ge­geld für Kin­der und Ju­gend­li­che

In Ös­ter­reich lei­den heute rund 400.000 Men­schen an einer der etwa 8.000 Sel­te­nen Er­kran­kun­gen - mehr als die Hälf­te davon sind Kin­der und Ju­gend­li­che. Hinzu kom­men rund 190.000 mit chro­ni­schen Er­kran­kun­gen wie bei­spiels­wei­se Asth­ma, Rheu­ma oder etwa Epi­lep­sie, die ihren All­tag in Schu­le und Fa­mi­lie nur teil­wei­se al­lein be­werk­stel­li­gen kön­nen. Neben vie­len an­de­ren un­ter­stüt­zen­den Maß­nah­men ist das Pfle­ge­geld ein es­sen­zi­el­ler Fak­tor zur Ver­sor­gung der ins­ge­samt ca. 400.000 be­trof­fe­nen Kin­der und Ju­gend­li­chen.

Trotz der seit 2016 gel­ten­den Kin­der­ein­stu­fungs­ver­ord­nung ist die die Pfle­ge­geld­ein­stu­fung für Kin­der und Ju­gend­li­che nach wie vor un­zu­rei­chend. Das liegt vor allem an der mi­ni­ma­len Aus­bil­dung der Gut­ach­ter*innen, spe­zi­ell im päd­ia­tri­schen Be­reich. Daher wäre es drin­gend not­wen­dig, dass Pfle­ge­geld­ein­stu­fun­gen von Pfle­ge­fach­kräf­ten vor­ge­nom­men wer­den. Wei­ters for­dern wir, dass bei Kin­dern und Ju­gend­li­chen die Ein­stu­fung von spe­zia­li­sier­tem päd­ia­tri­schem Per­so­nal durch­ge­führt wird.

Stel­lung­nah­me zum Pfle­ge­geld für Kin­der und Ju­gend­li­che, 11. April 2022

ÖAMTC | Ein­la­dung zum Dis­kus­si­ons­fo­rum Di­ver­si­tät am 31.05.2022

Kann Spra­che zur Chan­cen­ge­rech­tig­keit bei­tra­gen?

Spra­che zeigt Hal­tung und Mei­nung, Spra­che schließt Men­schen aus oder schafft

Zu­ge­hö­rig­keit, Spra­che er­zeugt Emo­ti­on.

Ei­ni­ge Aspek­te in­klu­si­ven Sprach­ver­hal­tens sor­gen bei man­chen für Un­be­ha­gen oder

Ir­ri­ta­ti­on. Warum löst in­klu­si­ve Spra­che Kri­tik und Wi­der­stand aus? Wie gehen wir am

bes­ten damit um? Und: Sind sprach­li­che Dif­fe­ren­zie­run­gen not­wen­dig, um die

Wirk­lich­keit ab­zu­bil­den?

Eine Dis­kus­si­on über die Macht der Spra­che, den Ein­fluss auf unser Han­deln und

darüber, ob Spra­che zu mehr Chan­cen­gleich­heit bei­tra­gen kann und was sonst dafür

not­wen­dig ist.

Ort: ÖAMTC Mo­bi­li­täts­zen­trum, Baum­gas­se 129 (Ach­tung be­grenz­te Teil­neh­mer:in­nen­an­zahl)

und via https://www.oe­amtc.at/live/

Zeit: Diens­tag, 31. Mai 2022, 10-11:30 Uhr

Die ge­sam­te Ver­an­stal­tung wird in ÖGS ge­dol­metscht.

ÖGF | Se­xu­al­päd­ago­gi­sche Work­shops und Fort­bil­dun­gen für un­ter­schied­li­che Alters-​ und In­ter­es­sens­grup­pen

ÖGF Logo

Die We­bi­na­re der ÖGF sind An­ge­bo­te an Mul­ti­pli­ka­tor*innen sich orts­un­ab­hän­gig wei­ter­zu­bil­den.

We­bi­nar: Schwan­ger­schafts­kon­flikt­be­ra­tung

18.05.2022

Schwan­ger­schafts­kon­flikt­be­ra­tung fin­det bei einem Kon­flikt zwi­schen Kin­der­wunsch und Schwan­ger­schafts­ab­bruch statt. We­ni­ge Frau­en haben die Mög­lich­keit, offen über ihren Kon­flikt zu spre­chen, was die pro­fes­sio­nel­le Be­ra­tung wich­tig macht. Sie hilft der Kli­en­tin, eine selbst­be­stimm­te und für sie stim­mi­ge Ent­schei­dung zu tref­fen.

Das We­bi­nar er­läu­tert das Thema an­hand von Theo­rie und Fall­bei­spie­len.

We­bi­nar: Schwan­ger­schafts­ab­bruch in Ös­ter­reich

14.07.2022

Immer wie­der gibt es De­tail­fra­gen zum Schwan­ger­schafts­ab­bruch: Ab­bruch bei Min­der­jäh­ri­gen? Kos­ten? Un­ter­stüt­zung? Me­di­ka­men­tö­ser Ab­bruch?

Das We­bi­nar gibt einen Über­blick über die ak­tu­el­le Si­tua­ti­on.

Intensiv-​Lehrgang: Familienplanungs-​ und Ver­hü­tungs­be­ra­ter*in

4 Mo­du­le (je­weils Fr, Sa, So) zwi­schen 23.09. und 27.11.2022

Der Lehr­gang be­fä­higt die Teil­neh­mer*innen Be­ra­tungs­ge­sprä­che auf Grund­la­ge von me­di­zi­ni­schem, psy­cho­lo­gi­schem, se­xu­al­wis­sen­schaft­li­chem und recht­li­chem Fach­wis­sen zu füh­ren. We­sent­li­cher Teil des Lehr­gangs ist die Ver­mitt­lung von Wis­sen über Schwan­ger­schafts­ver­hü­tung (Ver­hü­tungs­mit­tel, Ver­hü­tungs­ver­hal­ten), Schwan­ger­schaft und Ge­burt, Schwan­ger­schafts­ab­bruch, ana­to­mi­sche, phy­sio­lo­gi­sche, psy­cho­lo­gi­sche und se­xu­al­päd­ago­gi­sche Grund­la­gen sowie se­xu­el­le und re­pro­duk­ti­ve Rech­te.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen, We­bi­na­re und Work­shops: www.oegf.at/work­shops

Ver­an­stal­te­rin: Ös­ter­rei­chi­sche Ge­sell­schaft für Fa­mi­li­en­pla­nung (ÖGF), www.oegf.at, www.first­love.at

Ös­ter­rei­chi­sches Rotes Kreuz | crosstalk

„Durch´s Reden kom­men die Leut´ zam“ – das be­weist ein­mal mehr das Pro­jekt „crosstalk“ des Ös­ter­rei­chi­schen Roten Kreu­zes. Crosstalk er­mög­licht Ge­sprä­che über kul­tu­rel­le Gren­zen hin­weg und stellt das Ver­bin­den­de vor das Tren­nen­de. So wird Ängs­ten be­geg­net und ein fried­li­ches Zu­sam­men­le­ben ge­för­dert. Wie das funk­tio­niert? Rot­kreuz­mit­ar­bei­ter_in­nen or­ga­ni­sie­ren ge­mein­sam mit In­te­gra­ti­ons­bot­schaf­ter_in­nen Ge­sprächs­run­den, so­ge­nann­te „Talks“. Dabei kann sich die Runde über­wie­gend aus Ös­ter­rei­cher_in­nen zu­sam­men­set­zen oder mehr­heit­lich aus Ge­flüch­te­ten und Mi­gran­t_in­nen. Und auch bunt ge­misch­te Talks sind mög­lich. So viel­fäl­tig wie un­se­re Talks sind auch die The­men, die bei Talks be­spro­chen wer­den: neben kul­tu­rel­len Un­ter­schie­den und Ge­mein­sam­kei­ten in den un­ter­schied­li­chen Her­kunfts­län­dern wie etwa Sy­ri­en, Af­gha­ni­stan oder der Ukrai­ne wer­den Be­rei­che wie Bil­dung, Ge­sund­heit oder un­ter­schied­li­che Frauen-​ und Män­ner­bil­der näher be­leuch­tet. Alle Talks haben je­doch eins ge­mein­sam: die per­sön­li­che Be­geg­nung und den Dia­log.

Falls Sie neu­gie­rig ge­wor­den sind und selbst an einem Talk teil­neh­men möch­ten, be­su­chen Sie doch ein­fach un­se­re Home­page. Einen klei­nen Warn­hin­weis möch­ten wir je­doch mit­ge­ben: Die Teil­nah­me an crosstalk kann durch­aus Ne­ben­wir­kun­gen haben. Viele Teil­neh­mer_in­nen be­rich­ten, dass Ihnen die span­nen­den, be­rüh­ren­den und manch­mal auch hu­mor­vol­len Be­geg­nun­gen ein­fach nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Mehr In­for­ma­ti­on: www.crosstalk.at

ÖZIV | Zeit­spen­den und Frei­wil­li­gen­ar­beit in un­se­rer Ge­sell­schaft

Das Eh­ren­amt hat in Ös­ter­reich seit jeher einen be­son­de­ren Stel­len­wert. Rund 3,5 Mil­lio­nen Ös­ter­rei­cher*innen sind als Frei­wil­li­ge im Ein­satz, das sind 46% der Be­völ­ke­rung über 15 Jahre. Die Pan­de­mie und un­se­re So­li­da­ri­tät mit Ge­flüch­te­ten haben mehr denn je ge­zeigt: Ös­ter­reich ist und bleibt ein Land der Frei­wil­li­gen.

Der Wert vom „Amt in Ehren“ beim ÖZIV

Der ÖZIV ist seit mehr als 60 Jah­ren ös­ter­reich­weit als zu­kunfts­ori­en­tier­te In­ter­es­sen­ver­tre­tung für Men­schen mit Be­hin­de­run­gen und chro­ni­schen Er­kran­kun­gen im Ein­satz.

Als ge­mein­nüt­zi­ge Or­ga­ni­sa­ti­on or­ga­ni­sie­ren wir uns auch über Zeit­spen­den. In un­se­ren Landes-​ und Be­zirks­ver­bän­den ar­bei­ten wir so­wohl auf haupt­amt­li­cher als auch eh­ren­amt­li­cher Basis wert­schät­zend und er­folg­reich zu­sam­men.

Der Mehr­wert die­ser Zu­sam­men­ar­beit hat uns viel­fäl­ti­ge Per­spek­ti­ven be­schert: Eine Zu­kunfts­schmie­de Eh­ren­amt in Tirol im April 2022 als ful­mi­nan­ter Kick-​off. Die ak­ti­ve Mit­glied­schaft im ös­ter­reich­wei­ten Netz­werk Frei­wil­li­gen­ko­or­di­na­ti­on. Der Be­tei­li­gungs­pro­zess zum Frei­wil­li­gen­ge­setz, das Dia­log­fo­rum Eh­ren­amt im Par­la­ment, viel­fäl­ti­ge Ver­net­zun­gen mit an­de­ren Or­ga­ni­sa­tio­nen und En­ga­ge­ments in Ar­beits­grup­pen.

Un­se­re am­bi­tio­nier­ten Ziele für die Zu­kunft sind:

  1. En­ga­ge­ment jun­ger Frei­wil­li­ger auf Pro­jekt­ba­sis

  2. Ge­win­nung von Nach­wuchs auf Funk­tio­närs­ebe­ne

  3. In­klu­si­ve und bar­rie­re­ar­me Frei­wil­li­gen­ar­beit

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Rote Nasen Clown­doc­tors | Ser­bi­en und Ko­so­vo: Emer­gen­cy Smile - Erste Hilfe für die Seele

Drei Wo­chen lang ist ak­tu­ell ein in­ter­na­tio­na­les ROTE NASEN Team mit Clowns aus Ös­ter­reich, Li­tau­en, Polen und Un­garn auf einem Emer­gen­cy Smile Ein­satz in Ser­bi­en und im Ko­so­vo.

Sie be­su­chen Tages-​ und Auf­nah­me­zen­tren in denen ge­flüch­te­te Kin­der, Stra­ßen­kin­der und Kin­der aus schwie­ri­gen Si­tua­tio­nen zu­sam­men­kom­men. Wir ar­bei­ten eng mit Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen zu­sam­men, die­ses Mal sind es u.a.  ATINA in Bel­grad, Ter­res des Hom­mes in Pris­ti­na und IOM Ko­so­vo.

"Wenn wir zum ers­ten Mal kom­men, prä­sen­tie­ren wir un­se­re Show. So kön­nen die Kin­der die Clown­fi­gu­ren ken­nen­ler­nen, bevor sie mit ihnen in Zir­kus­work­shops zu­sam­men­ar­bei­ten. In der Show stel­len wir auch die Re­qui­si­ten vor, die wir spä­ter un­ter­rich­ten. Al­ler­dings be­herrscht nicht jeder Clown sein Hand­werk per­fekt, so dass das Pu­bli­kum manch­mal mit­hel­fen muss…“ ver­ra­ten die Clowns.

Da­nach brin­gen sie den Teil­neh­mern Zir­kus­küns­te bei - sogar die Mit­ar­bei­ter der NGOs ma­chen dies­mal mit! Am Ende des Tages übt jeder mit dem, was ihm am bes­ten ge­fällt und ge­nießt die fried­li­che Ge­sell­schaft!

Ge­ra­de in Kri­sen­si­tua­tio­nen kön­nen ROTE NASEN Clowns auf den im­mensen Be­darf an psy­cho­so­zia­ler Un­ter­stüt­zung re­agie­ren. In mehr­wö­chi­gen Ein­sät­zen un­ter­stüt­zen Clowns Kin­der und ihre Fa­mi­li­en dabei, Stra­te­gien zur Be­wäl­ti­gung ihrer schwie­ri­gen Si­tua­ti­on zu ent­wi­ckeln. Bei den künst­le­ri­schen und in­ter­ak­ti­ven Clown-​Interventionen haben die Kin­dern die Mög­lich­keit, ihre Ge­füh­le auf spie­le­ri­sche Weise aus­zu­drü­cken. Der neue Fokus auf po­si­ti­ven Ge­füh­len hilft, Re­si­li­enz und Hoff­nung wie­der­zu­er­lan­gen.

Mehr Infos: https://emer­gen­cys­mi­le.red­no­ses.eu/

Rote Nasen Clown­doc­tors | Ukrai­ne: La­chen und Zu­ver­sicht für ge­flüch­te­te Men­schen

La­chen und Zu­ver­sicht für ge­flüch­te­te Men­schen

Ein Clown braucht nicht viel, um die Auf­merk­sam­keit auf den Au­gen­blick und weg von tris­ten Ge­dan­ken an die Zu­kunft zu len­ken: einen bun­ten Re­gen­schirm, einen ge­heim­nis­vol­len Kof­fer und Freu­de an der Be­geg­nung. Mit die­sen und wei­te­ren Uten­si­li­en im Ge­päck be­ge­ben sich ROTE NASEN Clowns seit vie­len Jah­ren im Rah­men von „Emer­gen­cy Smile“ zu ge­flüch­te­ten Men­schen. Unter die­sem Titel haben sie ein Pro­gramm ent­wi­ckelt, um die be­son­de­re Si­tua­ti­on in der Ar­beit mit ge­flüch­te­ten Men­schen zu be­rück­sich­ti­gen.

Hilfs­ein­satz der be­son­de­ren Art

Seit An­fang März 2022 be­su­chen sie auch Men­schen aus der Ukrai­ne, die die Flucht vor Krieg und Un­si­cher­heit nach Ös­ter­reich ge­bracht hat. „Die ROTE NASEN Clowns be­geis­tern mit ihrer Le­bens­freu­de und spen­den einen Fun­ken Zu­ver­sicht. Das ist wich­ti­ger denn je. In­ner­halb von nur sechs Wo­chen konn­ten wir be­reits mehr als 1.600 Men­schen aus der Ukrai­ne eine po­si­ti­ve Er­fah­rung auf ihren Weg mit­ge­ben“, be­tont Mag. a (FH) Ivana Baca­no­vic, Ge­schäfts­füh­re­rin ROTE NASEN Clown­doc­tors.

Erste Hilfe für die Seele

Wo Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen Erste Hilfe im me­di­zi­ni­schen und so­zia­len Be­reich leis­ten, küm­mern sich ROTE NASEN Clowns um die Erste Hilfe für die Seele. Dabei spie­len sprach­li­che Bar­rie­ren keine Rolle. „Es ist die Spra­che des Her­zens, die über die Gren­zen der Wör­ter und der Kul­tu­ren hin­aus­geht“, weiß Mo­ni­ka We­de­nig alias Clow­nin Minna, die in der Stei­er­mark ge­flüch­te­te Men­schen be­sucht und dort vor allem Kin­dern Mo­men­te des un­be­schwer­ten Kindseins be­schert.

Un­trer­stüt­zen Sie die Rote Nasen Clown­doc­tors hier.

Sa­ma­ri­ter­bund Bur­gen­land | EU-​Projekt ab­ge­schlos­sen

Im Juni 2022 ist es so­weit: Das Pro­jekt „niCE Life“ für Gesundheits-​ und Pflege-​Systeme wird er­folg­reich ab­ge­schlos­sen. Die von der EU und vom Land Bur­gen­land ge­för­der­te In­itia­ti­ve im Rah­men des Pro­gramms „In­ter­reg Cen­tral Eu­ro­pe“ dient dem Wis­sens­trans­fer, der Stär­kung von Wett­be­werbs­fä­hig­keit und der wis­sen­schaft­li­chen Zu­sam­men­ar­beit in Zen­tral­eu­ro­pa. Ein­ge­bun­den in das Pro­jekt sind die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Bra­tis­la­va, die Tech­ni­sche Uni­ver­si­tät Brünn und das Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Ol­mütz, die Ge­sund­heits­be­hör­den von Bo­lo­gna (LEPI­DA SCPA) und Tre­vi­so (ISRAA), die Stadt War­schau sowie das Na­tio­nal In­sti­tu­te of Pu­blic Health in Slo­we­ni­en.

„Die immer älter wer­den­den Men­schen, das ver­stärk­te Auf­tre­ten von Krank­hei­ten, die zur so­zia­len Aus­gren­zung füh­ren, und die In­te­gra­ti­on neuer Tech­no­lo­gien stellt das Gesundheits-​ und Pfle­ge­sys­tem vor große Her­aus­for­de­run­gen“, er­klärt Syl­via Lo­mo­sits, Pro­jekt­ma­na­ge­rin des Sa­ma­ri­ter­bund Bur­gen­lands.

Der Sa­ma­ri­ter­bund war in Ent­wick­lung und Test einer Soft­ware ein­ge­bun­den, die eine Ver­schlech­te­rung von Ge­sund­heits­zu­stän­den früh­zei­tig er­kennt. Droht eine Krise, so wer­den schnell die nö­ti­gen Ge­gen­maß­nah­men ein­ge­lei­tet. Dabei kom­men Schlüs­sel­tech­no­lo­gien wie Sen­so­ren, Info- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie (IKT) sowie Da­ten­ana­ly­sen zum Ein­satz. Das Ziel ist es, ein selb­stän­di­ges Leben von äl­te­ren Men­schen so lange wie mög­lich zu un­ter­stüt­zen.

https://www.sa­ma­ri­ter­bund.net

Schul­den­be­ra­tung | Kos­ten­freie Online-​Informationsveranstaltungen zum Pri­vat­kon­kurs 

Sie haben oft mit Men­schen Kon­takt, die Schul­den­pro­ble­me haben? Sie möch­ten kurz und kom­pakt die wich­tigs­ten In­for­ma­tio­nen zur Ar­beit mit ver­schul­de­ten Per­so­nen ken­nen­ler­nen?

Im Rah­men des vom So­zi­al­mi­nis­te­ri­um ge­för­der­ten asb-​Projekts „Ge­mein­sam gegen Über­schul­dung“ haben Sie die Mög­lich­keit, kos­ten­los eine In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zum Pri­vat­kon­kurs zu be­su­chen. In 120 Mi­nu­ten wer­den dabei via Zoom die wich­tigs­ten Grund­la­gen zu Pri­vat­kon­kurs und den ge­setz­li­chen Neue­run­gen seit 2021 - der of­fen­kun­di­gen Zah­lungs­un­fä­hig­keit und der Ge­samt­voll­stre­ckung – ver­mit­telt. Sie er­fah­ren, für wel­che Warn­si­gna­le bei Men­schen mit Schul­den­pro­ble­men Sie wach­sam sein soll­ten und wann es wich­tig und rich­tig ist, dass von Schul­den­pro­ble­men be­trof­fe­ne Per­so­nen eine Schul­den­be­ra­tung kon­sul­tie­ren.

An­mel­dung zur kos­ten­frei­en Online-​Informationsveranstaltung: Se­mi­nar­an­ge­bot 2022 - Schul­den­be­ra­tung

Sport Aus­tria | Ak­tu­el­le Zah­len zei­gen er­neut große wirt­schaft­li­che Be­deu­tung von Sport

Sport Austria-​Präsident Hans Niessl for­dert end­lich eine Er­hö­hung des Sport­bud­gets

Im Rah­men einer Pres­se­kon­fe­renz mit Vi­ze­kanz­ler Wer­ner Kog­ler und SportsEconAustria-​Geschäftsführer Chris­ti­an Hel­men­stein hat sich Sport Austria-​Präsident Hans Niessl am 21.04.2022 für eine deut­li­che Er­hö­hung des Sport­bud­gets stark ge­macht, da der ös­ter­rei­chi­sche Sport in den ver­gan­ge­nen elf Jah­ren al­lein durch die In­fla­ti­on rund 90 Mil­lio­nen Euro ver­lo­ren hat. Dabei sorgt der Sport in Ös­ter­reich für 24,1 Mrd. Euro Wert­schöp­fung (ent­spricht dem 2,7-​fachen des Hoch­baus), für 357.000 Ar­beits­plät­ze (8% aller Ar­beits­plät­ze in Ös­ter­reich), für über 8 Mrd. Euro an Steuer-​ und Ab­ga­ben­auf­kom­men und ent­las­tet das Ge­sund­heits­sys­tem be­reits beim jet­zi­gen, aus­bau­fä­hi­gen Ak­ti­vi­täts­le­vel jähr­lich um 530 Mil­lio­nen Euro! Der volks­wirt­schaft­li­che Scha­den durch In­ak­ti­vi­tät liegt laut vor­lie­gen­der Stu­die mitt­ler­wei­le bei 2,37 Mrd. Euro jähr­lich.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen sowie die ak­tu­el­le Stu­die fin­den Sie auf https://www.sport­aus­tria.at/sport+wirt­schaft

St. Anna Kin­der­krebs­for­schung | Ein­la­dung zur Lan­gen Nacht der Kin­der­krebs­for­schung

Wis­sen­schaft zum An­fas­sen – Blick hin­ter La­bor­ku­lis­sen

Nach zwei Jah­ren pan­de­mie­be­ding­ter Pause freu­en wir uns sehr, zur Lan­gen Nacht der Kin­der­krebs­for­schung im Rah­men der ös­ter­reich­wei­ten Lan­gen Nacht der For­schung am Frei­tag, dem 20. Mai 2022 ein­zu­la­den. Die Türen der St. Anna Kin­der­krebs­for­schung in 1090 Wien, am Zim­mer­mann­platz 10 sind von 17:00 – 23:00 Uhr ge­öff­net.

Unter dem Motto „Mis­si­on For­schung – Krebs ver­ste­hen und hei­len“ steht Wis­sen­schaft zum An­fas­sen und die Ge­le­gen­heit, zu einem Blick hin­ter die Ku­lis­sen der For­schungs­la­bors auf dem Pro­gramm. Wir laden Sie ein, sich zu in­for­mie­ren, was un­se­re For­sche­rin­nen und For­scher zur Ver­bes­se­rung der Be­hand­lungs­qua­li­tät und Er­hö­hung der Hei­lungs­chan­cen an Krebs er­krank­ter Kin­der und Ju­gend­li­cher leis­ten. In­ter­ak­tiv, span­nend und leicht ver­ständ­lich wird Wis­sen über die Bau­stei­ne des Le­bens und die mo­le­ku­la­ren Grund­la­gen der Krebs­ent­ste­hung ver­mit­telt. Ge­win­nen Sie dabei in­ter­es­san­te Ein­bli­cke in die Er­for­schung der Krebs-​ und Ab­wehr­zel­len und er­fah­ren Sie mehr über in­no­va­ti­ve Be­hand­lungs­an­sät­ze.

Nüt­zen Sie die Mög­lich­keit, Zel­len, Chro­mo­so­men und Gene aus der Nähe zu be­trach­ten und den La­bo­r­all­tag spie­le­risch ken­nen zu ler­nen.

Das Team der St. Anna Kin­der­krebs­for­schung freut sich auf zahl­rei­chen Be­such. Die Ver­an­stal­tung fin­det unter Ein­hal­tung der gel­ten­den Corona-​Präventionsregeln statt. Das Tra­gen einer FFP2-​Maske ist Vor­aus­set­zung für den Ein­tritt ins For­schungs­in­sti­tut.

Unitas So­li­da­ris | Erneuerbare-​Energie-Gemeinschaften (EEG) – Sind ge­mein­nüt­zi­ge Or­ga­ni­sa­tio­nen als Teil­neh­mer mög­lich?

Durch das EAG-​Paket wur­den am 07.07.2021 die Rah­men­be­din­gun­gen zur Gründung von EEGs ge­schaf­fen. Seit­her ist es möglich er­neu­er­ba­re En­er­gien über Grund­s­tücks­gren­zen hin­aus ge­mein­schaft­lich zu nut­zen.

EEGs dürfen grds. jede Form der er­neu­er­ba­ren En­er­gien er­zeu­gen, spei­chern, ver­brau­chen und ver­kau­fen. Haupt­zweck darf je­doch nicht die Ge­winn­erzie­lung sein. Neben der güns­ti­gen Er­zeu­gung des Ei­gen­ver­brauch­stroms sind zB re­du­zier­te Netz­ent­gel­te, keine Elek­tri­zi­tätsab­ga­be etc. wei­te­re wirt­schaft­li­che An­rei­ze.

Der Teil­neh­mer­kreis der EEG ist auf natürli­che Per­so­nen, Ge­mein­den, lo­ka­le Dienst­stel­len von Behörden, sons­ti­ge ju­ris­ti­sche Per­so­nen des öffent­li­chen Rechts (zB Re­li­gi­ons­ge­mein­schaf­ten) und KMU’s be­grenzt. Somit wer­den ge­mein­nützige Ver­ei­ne / GmbHs au­gen­schein­lich von einer Teil­nah­me aus­ge­schlos­sen. So­weit diese je­doch die KMU-​Definition der EU erfüllen, ist eine Teil­nah­me möglich. In die­sem Zu­sam­men­hang muss eine wirt­schaft­li­che Tätig­keit, je­doch nicht zwin­gend auch eine Ge­winn­erzie­lungs­ab­sicht vor­lie­gen. Daher können zB klei­ne und mit­tel­gro­ße ge­mein­nützige Wohn­bau­träger und Schul­ver­ei­ne an EEGs teil­neh­men.

Der­zeit sind erst we­ni­ge EEGs in der tatsächli­chen Um­set­zung, so­dass die wei­te­re recht­li­che Ent­wick­lung mit Span­nung er­war­tet wer­den darf.

VGT | Er­näh­rungs­wen­de jetzt!

We­ni­ger Tier­hal­tung und mehr Pflan­zen­an­bau

An­ge­sichts des Ukrai­ne­kriegs zeigt sich kla­rer denn je, wie kri­sen­an­fäl­lig das tier­ba­sier­te Er­näh­rungs­sys­tem ist. Des­halb for­dert der VGT eine EU-​weite Re­duk­ti­on der Tier­hal­tung bei gleich­zei­ti­ger Ver­bes­se­rung des Tier­wohls sowie den ver­stärk­ten Anbau von Feld­früch­ten für den mensch­li­chen Kon­sum. Land­wirt:innen soll­ten hier­für Um­stiegs­för­de­run­gen er­hal­ten.

Fach­leu­te und NGOs üben mas­si­ve Kri­tik am Plan der EU-​Agrarpolitik, auf bis­he­ri­gen Öko-​Ausgleichsflächen noch mehr Fut­ter­mit­tel an­zu­bau­en, und for­dern u.a. eine deut­li­che Re­duk­ti­on der Tier­hal­tung.

Schon jetzt wer­den 66% der EU-​Getreideproduktion an Tiere ver­füt­tert. Das ist höchst in­ef­fi­zi­ent, da ein Groß­teil der Fut­ter­ka­lo­rien im tier­li­chen Stoff­wech­sel ver­lo­ren geht. Welt­weit be­trach­tet sehen die Zah­len ähn­lich aus. Wie es Le­bens­mit­tel­wis­sen­schaft­ler Dr. Kurt Schmi­din­ger ein­präg­sam for­mu­liert, bauen wir heute auf einem Drit­tel der glo­ba­len Acker­flä­chen de facto Gülle an.

Das Po­ten­ti­al ist enorm: Glo­bal ge­se­hen bräuch­te es bis zu 75 % we­ni­ger Agrar­land, wenn sich die Mensch­heit vegan er­näh­ren würde. Auch die von Klima-​ und Er­näh­rungs­fach­leu­ten ent­wi­ckel­te, vor­wie­gend pflanz­li­che Pla­ne­ta­ry Health Diet wäre ein wert­vol­ler Lö­sungs­an­satz.

Text mit Quel­len­an­ga­ben unter: https://vgt.at/pres­se/news/2022/news20220411mn_2.php 

Vier Pfo­ten | Not­fall­hil­fe für die Ukrai­ne – Las­sen wir die Tiere nicht im Stich!

Seit zehn Jah­ren ist VIER PFO­TEN in der Ukrai­ne aktiv. Eine Kli­nik für streu­nen­den Hunde und Kat­zen sowie ein BÄ­REN­WALD für ge­ret­te­te und miss­han­del­te Bären zäh­len zu den größ­ten Pro­jek­ten. Der Krieg in der Ukrai­ne bringt nicht nur für Mil­lio­nen von Men­schen, son­dern auch für Haus-, Wild- und Zoo­tie­re viel Leid mit sich. Das be­deu­tet, dass auch für VIER PFO­TEN die Tier­schutz­ar­beit nicht still steht.

Um Men­schen bei der Eva­ku­ie­rung mit ihren Haus­tie­ren zu un­ter­stüt­zen, hat VIER PFO­TEN seit den ers­ten Tagen des Krie­ges eine Zu­sam­men­ar­beit mit lo­ka­len Part­nern in Ru­mä­ni­en und Mol­da­wi­en auf­ge­baut. Die Streu­ner­kli­nik in Sofia steht eben­falls für Ge­flüch­te­te mit ihren Tie­ren be­reit. Wei­ters be­grüß­ten The­ra­pie­hun­de (ehe­ma­li­ge Streu­ner­hun­de) der VIER PFO­TEN Part­ner­or­ga­ni­sa­ti­on Ani­mal So­cie­ty in Ru­mä­ni­en nicht nur die ukrai­ni­schen Fa­mi­li­en am Bu­ka­res­ter Haupt­bahn­hof, sie be­such­ten zudem mit ihren Be­treue­rin­nen die Flücht­lings­un­ter­künf­te nahe Bu­ka­rests. Die spie­le­ri­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Hun­den bringt den ge­flüch­te­ten Kin­dern in einer schwe­ren Zeit Trost und Freu­de.

Da weite Teile des Lan­des stark von den An­grif­fen be­trof­fen sind, be­fin­den sich auch viele Zoos in einer pre­kä­ren Si­tua­ti­on. Be­rich­ten zu­fol­ge gehen ihnen die Fut­ter­vor­rä­te aus. Um in die­sen un­si­che­ren Zei­ten für Er­leich­te­rung zu sor­gen, lie­fer­te VIER PFO­TEN fast 20 Ton­nen Tier­fut­ter an den Kie­wer Zoo, der die Ver­tei­lung des Fut­ters an an­de­re Zoos in der Re­gi­on über­nimmt. In einer erst­ma­li­gen Ko­ope­ra­ti­on haben Ende April die Ös­ter­rei­chi­schen Bun­des­bah­nen (ÖBB) wei­te­re 20 Ton­nen Fut­ter über Un­garn bis zur ukrai­ni­schen Gren­zen ge­bracht.

Mehr Infos unter www.vier-​pfoten.at/ukrai­ne

Volks­hil­fe | Es­cape Po­ver­ty im MQ - Armut ist kein Kin­der­spiel

Am 17. Mai star­tet De­bo­rah Sen­gls neuer Es­cape Room im Mu­se­ums Quar­tier Wien. Die künst­le­ri­sche In­ter­ven­ti­on wird in­halt­lich sei­tens der Volks­hil­fe Wien ge­tra­gen, sowie durch Mi­cha­el Gin­ner von Time Bus­ters un­ter­stützt. 

Es­cape Po­ver­ty ist eine künst­le­ri­sche In­ter­ven­ti­on zum Thema Kin­der­ar­mut. Die Idee dazu stammt von der ös­ter­rei­chi­schen Künst­le­rin De­bo­rah Sengl und ist als Re­ak­ti­on auf die immer noch schlim­men Um­stän­de in Ös­ter­reich be­zo­gen, wo jedes 5. Kind hung­rig zu Bett gehen muss. Eine un­er­träg­li­che Si­tua­ti­on - in einem der reichs­ten Län­der der Welt.

Die Er­fah­rung im Es­cape Room er­mög­licht Be­su­cher*innen eine in­ter­ak­ti­ve Aus­ein­an­der­set­zung mit der Pro­ble­ma­tik Kin­der­ar­mut in Ös­ter­reich. Ein Be­such kann zum Nach­den­ken und Han­deln an­re­gen. Die Pro­jekt­part­ner*innen wol­len damit er­leb­bar ma­chen, was es heißt von Armut be­trof­fen zu sein und wie schwie­rig es ist, der Armut zu ent­kom­men.

Öffnungszeiten:
Montag bis Sonntag
von 11:00 bis 22:00 Uhr
Erreichbarkeit:
office@time-busters.at
Tel: +43 (0)1/3820003

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zum Pro­jekt „Kin­der­ar­mut ab­schaf­fen“, Fak­ten und Pu­bli­ka­tio­nen über das Thema sowie die Pe­ti­ti­on zur Ein­füh­rung der Kin­der­grund­si­che­rung fin­den Sie unter: https://www.kinderarmut-​abschaffen.at/

Die Pro­jekt­part­ner:

www.de­bor­ah­sengl.com
www.time-​busters.at
www.volkshilfe-​wien.at

VSG | Ein Vier­tel­jahr­hun­dert VSG

Seit der VSG im März 1997 seine Ar­beit auf­ge­nom­men hat, hat sich vie­les in der Ent­wick­lung so­zia­ler Dienst­leis­tun­gen für Men­schen, die Hilfe be­nö­ti­gen, getan. Zum Bei­spiel freut es uns sehr, dass die Aus­bil­dungs­ga­ran­tie nun si­cher­stellt, dass jeder junge Mensch in Ös­ter­reich bis zum 18. Le­bens­jahr mo­ti­viert wird, eine Aus­bil­dung zu ma­chen und nicht mit einem „Hilfs­ar­bei­ter­job“ sei­nen Be­rufs­ein­stieg be­ginnt. Die Ge­sell­schaft und der Ar­beits­markt be­nö­ti­gen gut aus­ge­bil­de­te, selbst­stän­dig den­ken­de und han­deln­de Per­sön­lich­kei­ten, die die di­gi­ta­len und ge­sell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen pro­ak­tiv an­ge­hen.

Wie viele Sozial-​ und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen hat auch der VSG sein An­ge­bot im Laufe der letz­ten Jahre aus­dif­fe­ren­ziert und an­hand der ge­sell­schaft­li­chen und in­di­vi­du­el­len Be­dürf­nis­se der Men­schen und der Ge­sell­schaft per­ma­nent wei­ter­ent­wi­ckelt wie z.B. durch di­gi­ta­le Tools und Skills. Im Vor­der­grund ste­hen dabei aber wei­ter­hin Wert­schät­zung, Em­pa­thie, Res­sour­cen­ori­en­tie­rung, In­di­vi­dua­li­tät, Krea­ti­vi­tät und Nach­hal­tig­keit. Die Me­tho­den: Räume zum Ent­fal­ten, bes­tens aus­ge­bil­de­te, hoch­mo­ti­vier­te, fle­xi­ble und en­ga­gier­te Be­ra­ter*innen, mo­der­ne Pro­gram­me und eine gute Ver­net­zung.

Durch das Zu­sam­men­wir­ken von Auf­trag­ge­ber*innen, so­zia­len Or­ga­ni­sa­tio­nen, wei­te­ren key play­ern wie Ar­beit­ge­bern oder Aus­bil­dungs­be­trie­ben und den Kund*innen/Teil­neh­men­den ent­ste­hen Struk­tu­ren und An­ge­bo­te, die pro­fes­sio­nell und tat­kräf­tig das Ziel ver­fol­gen, dass bei der ge­sell­schaft­li­chen dy­na­mi­schen Ent­wick­lung alle Men­schen teil­ha­ben und par­ti­zi­pie­ren sol­len.

Wir sind dank­bar, Teil eines star­ken Netz­wer­kes zu sein, denn die Her­aus­for­de­run­gen sind mas­siv. Aber wir blei­ben dran! Mit un­se­ren Kom­pe­ten­zen, Er­fah­run­gen, un­se­rem Wis­sen, un­se­ren Her­zen und un­se­rem Mut ma­chen wir wei­ter!

Wir freu­en uns, mit dir/Ihnen am Mi 15.6.2022 zu fei­ern.

Dr.in Su­san­na Roth­may­er, MSc, VSG-​Geschäftsführung

WISO | 20 Jahre Ger­ia­tri­sches Ta­ges­zen­trum Anton-​Benya

Ein Ort, an dem die Wün­sche und Be­dürf­nis­se äl­te­rer Men­schen an ers­ter Stel­le ste­hen

Fragt man die Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher des Ger­ia­tri­schen Ta­ges­zen­trums Anton-​Benya, was ihnen an die­sem Ort be­son­ders ge­fällt, kom­men State­ments wie „Den Tag hier zu ver­brin­gen be­deu­tet Liebe zu be­kom­men, die ich sonst nicht habe“ oder „Man fühlt sich ernst ge­nom­men und an­ge­nom­men“. Das ist wohl die schöns­te Be­stä­ti­gung für das Be­treu­ungs­team im Anton-​Benya-Haus, das seit nun­mehr 20 Jah­ren dafür sorgt, dass sich die Be­su­che­rin­nen und Be­su­cher hier wäh­rend des Tages wohl, um­sorgt und ge­bor­gen füh­len.

Äl­te­re Men­schen sind heute im Ver­gleich zu frü­her meist deut­lich län­ger fit und aktiv. Den­noch kommt für viele frü­her oder spä­ter der Zeit­punkt, an dem Ak­ti­vi­tä­ten nicht mehr in ge­wohn­ter Weise auf­recht­erhal­ten wer­den kön­nen. Nicht immer ge­lingt es An­ge­hö­ri­gen oder dem so­zia­len Um­feld, diese Be­dürf­nis­se auf­zu­fan­gen. Dann sind An­ge­bo­te wie das Ger­ia­tri­sche Ta­ges­zen­trum Anton-​Benya der Wie­ner So­zi­al­diens­te Alten-​ und Pfle­ge­diens­te GmbH ge­fragt, das den Se­nio­rIn­nen er­laubt, so­zia­le Kon­tak­te zu pfle­gen, einer Viel­zahl an in­ter­es­san­ten Ak­ti­vi­tä­ten nach­zu­ge­hen und damit ihre Selbst­stän­dig­keit und Ei­gen­stän­dig­keit zu be­wah­ren und för­dern.
Dar­über hin­aus ste­hen Leis­tun­gen der Pfle­ge und Be­treu­ung zur Ver­fü­gung. Mit die­sem brei­ten Spek­trum an ge­sund­heits­för­dern­den und the­ra­peu­ti­schen An­ge­bo­ten bie­tet das Ta­ges­zen­trum Anton Benya äl­te­ren Men­schen mit  Betreuungs-​ und/ oder Pfle­ge­be­darf die Mög­lich­keit, wei­ter­hin zu­hau­se zu woh­nen und den­noch den Tag aktiv in Ge­sell­schaft zu ver­brin­gen.

Web­site: www.wie­ner­so­zi­al­diens­te.at

WUK | Get Up – Stand Up – Werk­stät­te für Be­rufs­vor­be­rei­tung

Seit De­zem­ber 2021 wer­den Ju­gend­li­che und junge Er­wach­se­ne bis 24 im vom AMS Nie­der­ös­ter­reich

fi­nan­zier­ten Pi­lot­pro­jekt WUK Get Up – Stand Up beim Ein­stieg in die Ar­beits­welt un­ter­stützt. Durch pra­xis­na­he Mit­ar­beit in den Werk­stät­ten der So­zia­len Land­wirt­schaft Gän­sern­dorf kön­nen sie ihre per­sön­li­chen und be­ruf­li­chen Per­spek­ti­ven ent­wi­ckeln und ihre in­di­vi­du­el­len Fä­hig­kei­ten stär­ken. Den Ju­gend­li­chen und jun­gen Er­wach­se­nen ste­hen die Ar­beits­schwer­punk­te Um­welt und Krea­ti­vi­tät offen. Das krea­ti­ve Ge­stal­ten von der Idee bis zum Pro­dukt er­mög­licht es, viele Her­aus­for­de­run­gen zu be­wäl­ti­gen. Das hand­werk­li­che Schaf­fen, die Ar­beit in der bio­lo­gi­schen Land­wirt­schaft und die Be­treu­ung der sie­ben Scha­fe und Zie­gen hat ge­ra­de nach zwei Jah­ren Pan­de­mie eine po­si­ti­ve Wir­kung auf die Ju­gend­li­chen. Neben der täg­li­chen Ar­beit in der Werk­stät­te kön­nen sie auch ihre schu­li­schen Kom­pe­ten­zen auf­fri­schen. In einem be­glei­ten­den Coa­ching er­hal­ten sie Un­ter­stüt­zung bei der Re­fle­xi­on des Ar­beits­all­tags, der be­ruf­li­chen Ori­en­tie­rung, bei der Job­su­che sowie bei per­sön­li­chen Pro­ble­men.

Mehr unter: https://ge­tup­stan­dup.wuk.at