Blick auf das D4 Gebäude von außen bei Nacht.

Flucht und Gesundheit: Neue Studie der WU Wien

03. April 2019

Flucht und Gesundheit: Neue Studie der WU Wien

Die in der Fachzeitschrift Health Policy erschienene Studie von Judith Kohlenberger, Wissenschaftlerin am Institut für Sozialpolitik der WU, und KollegInnen des Vienna Institute of Demography der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (VID/ÖAW) und des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) untersucht das subjektive Wohlbefinden und den Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung von Geflüchteten in Österreich. Sie basiert auf Primärdaten aus dem Refugee Health and Integration Survey (ReHIS), einer Querschnittserhebung unter 515 syrischen, irakischen und afghanischen Geflüchteten. Die Ergebnisse zeigen: Zugangsbarrieren stellen vor allem zeitliche Erreichbarkeit, lange Wartelisten und mangelnde Informationen dar. Geflüchtete Frauen, Menschen aus Afghanistan und junge Geflüchtete zeigen sich körperlich und psychisch besonders stark belastet. Der Ausbau von muttersprachlichen Psychotherapieplätzen wird empfohlen.

Nähere Informationen zur Studie finden Sie in der deutschsprachigen Projektbroschüre.

zurück zur Übersicht