Studierende stehen vor dem LC und blicken lächelnd einer Kollegin mit einer Mappe in der Hand nach.

Erstellung eines Business Models und einer detaillierten Market-Entry-Strategy für den österreichischen Markt für die C2C-Mikrojobplattform JOBASTA.com

01. Februar 2015

Projektpartner: Jobasta.com / Wintersemester 2014/2015

EXECUTIVE SUMMARY

Der Projektpartner und das Produkt

JOBASTA.com soll eine führende Online-Plattform für die Vermittlung von Mikrojobs am österreichischen Markt werden. Mikrojobs sind hierbei kleine Aufträge, für die Privatpersonen entweder keine Zeit haben oder für die einem das notwendige Wissen beziehungsweise Geschick fehlt, wie zum Beispiel Möbel zusammenbauen, Rasen mähen oder Korrekturlesen einer schriftlichen Ausarbeitung. Hinter diesem Start-Up steht ein fünfköpfiges interdisziplinäres Team bestehend aus Betriebswirten, Informatikern und einer Juristin. Die Mikrojob-Plattform JOBASTA.com soll Anfang 2015 gelauncht werden.

Das Projektziel

Für eine erfolgreiche Einführung der Mikrojob-Plattform bedarf es noch eines innovativen Geschäftsmodells und einer Market-Entry-Strategy für den österreichischen Markt. Vorerst soll dabei der Fokus auf den Ballungsraum Wien gelegt werden. Das Projektziel verfolgt die Erstellung eines Business Proposals, welches neben den genannten Punkten auch eine Konkurrenzanalyse, eine Analyse der Plattform JOBASTA.com und eine Bedürfnisanalyse von potentiellen Usern beinhalten soll.

Vorgehensweise

Im ersten Projektmodul wurde die Konkurrenz im In- und Ausland analysiert, sowie eine SWOT-Analyse durchgeführt. Im zweiten Modul wurden sowohl qualitative Interviews, um Feedback zur Usability der bisherig entwickelten Plattform zu erhalten, als auch eine quantitative Umfrage, um die Bedürfnisse von potentiellen Nutzern ausfindig zu machen, durchgeführt. Mit Hilfe der erhobenen Informationen, wurde eine möglichst genaue Schätzung der Marktgröße für die Plattform in Österreich durchgeführt (mit Fokus auf Wien), sowie Markteintritts- und Vermarktungsstrategien ausgearbeitet. Abschließend wurde das sich daraus ergebende Geschäftsmodell anhand des CANVAS-Modells dargestellt.

Ergebnisse

Auch wenn die Mitbewerber erfolgreich in den USA, in Australien, in Deutschland und auch in der Schweiz unterwegs sind, ist der österreichische Markt noch weitgehend unberührt. Darin liegt auch die große Chance für JOBASTA.com, erfolgreich Fuß zu fassen. Anhand der qualitativen Interviews über die Benutzerfreundlichkeit der Plattform wurde herausgefunden, dass es unter anderem noch Verbesserungspotential hinsichtlich diverser Bezeichnungen gibt und auch dass das Hinzufügen von fehlenden Funktionen für die befragten Personen wünschenswert wäre. Die Möglichkeit von versicherten Mikrojobs oder auch der Wunsch nach einer schnellen Auftragsannahme waren wichtige Erkenntnisse aus der qualitativen Umfrage, welche mittels Online-Fragebogen unter 105 potentiellen Usern durchgeführt wurde.

Aus der Schätzung der Marktgröße mit dem Fokus auf den urbanen Raum Wien ging heraus, dass es doch eine beachtliche Zahl an potentiellen Usern der Zielgruppe (rund 480 000 Personen) gibt, welche nun anhand einer innovativen Marketingstrategie optimal angesprochen werden können.

Doch noch bevor viel Kapital für aufwendiges Marketing aufgewendet wird, muss die Qualität des Produktes verbessert werden, sodass organisches Wachstum möglich ist. Es muss noch viel mehr auf die Kundenbedürfnisse eingegangen und eine Community gefunden werden, die laufend Feedback zur Plattform gibt. Erst nachdem die "private-beta-Phase" abgeschlossen ist, sind non-organische Maßnahmen notwendig, um künstlich wachsen zu können.

Sobald die Plattform JOBASTA.com einige Zeit lang erfolgreich online ist, kann die Entwicklung einer App angedacht werden, um den Usern eine bequeme Nutzung des Service von JOBASTA.com zu ermöglichen.

Cooperation Partner

  • JOBASTA.com
    Dontgasse 6
    1130 Wien
    Österreich

  • Dr. Alexander Habasche
    alexander.habasche@jobasta.com

Student team

  • Michelle Dollinger
    Matthias Hermann-Meng
    Theresa Kollnig
    Tobias Ledermann
    Filip Stanev

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